Das Rind, das aus dem Nationalpark kommt.
Übers Jahr sind die Pinzgauer Tiere im freien, und pflegen sorgsam die Bergwiesen im Nationalpark. Sie pfücken gezielt bestimmte Gräser und Heilkräuter. Und viele verschiedene Blütenpflanzen dürfen im Jahr mehrmals blühen, Samen bilden, und ihre Heilwirkung entfalten.
Entstanden ist diese Landschaft, die unseren Lebensraum bereichert, die in ihrer Vielfalt Biotope für eine Pflanzen- und Tiergesellschaft bietet, durch die Landwirtschaft unserer Vorväter. Erhalten werden muss sie durch unsere heutige Generation.
Bereits mit den Kelten kamen schon die Vorfahren der Pinzgauer Rinder in die Tauerntäler und entwickelten sich durch eine harte, natürliche Auslese zu äußerst widerstandsfähigen, robusten, fruchtbaren und anpassungsfähigen Tieren. Gekennzeichnet ist das Pinzgauer Rind durch seine dunkle kastanienbraune Grundfarbe mit der typischen Weißzeichnung am Rücken, Kreuz und Bauch sowie an den Vorderarmen und Unterschenkeln. Diese typische Farbzeichnung mit dem ebenfalls dunkelbraunen Kopf gilt als Markenzeichen dieser Rasse.
In Südafrika, Kanada, den USA und Australien bewährt sich das Pinzgauer Rind auch unter extremsten Umweltverhältnissen. Die harten Klauen, die ausgezeichnete Marschfähigkeit und das rotbraune Haarkleid, welches UV-Strahlen abstößt wird von den Züchtern weltweit geschätzt.
In seiner Stammheimat ging die Zahl der Pinzgauer Rinder, wohl durch Modetrends und Intensivierung in der Landwirtschaft in den letzten Jahrzehnten stark zurück, sodaß diese wunderchöne Rasse heute zu den gefährdeten Nutztierrassen zählt
http://www.rinderzuchtverband.at
http://www.pinzgauer-cattle.com/

